Wandertage im Hunsrück - Kell am See

Planung und Ausführung Sabine Schöngen und Frank Lehnen


Hun(d)srücktage – ein Wanderwochenende mit unseren Hovawarten

 

Seit einem Jahr schon veranstalten wir Hundefreunde Niederelvenich monatliche Wanderungen mit unseren Hovawarten. Die von Sabine Schöngen und ihrem Testerteam ausgewählten und vorbereiteten Erlebnistouren „Stadt/Land/Fluss“ erfreuen sich großer Beliebtheit. Dieser Erfolg ermutigte dazu, ein ganzes Wanderwochenende mit Übernachtungen in einem Ferienpark anzubieten.

 

Ausgangspunkt sollte der Ferienpark Landal Hochwald in Kell am See sein. Von hier aus ergeben sich viele Wandermöglichkeiten im Hochwald und im Müllerthal in der Luxemburgischen Schweiz. Frank Lehnen, der die Gegend wie seine Westentasche kennt und mit Alwin, seinem blonden Hovawart, schon jeden Winkel der Gegend erwandert hat, hatte einige der schönsten Touren ausgesucht und die Organisation vor Ort übernommen.

Die Resonanz auf dieses Angebot war überwältigend: 31 Hundefreunde und Gäste, sogar aus den Niederlanden, mit 21 Hunden sind der Einladung gefolgt und trafen mit großen Erwartungen im Laufe des Freitagnachmittags im Ferienpark ein. Die Erwartungen wurden sicher nicht enttäuscht.Das Programm begann mit der Begrüßung im „Konferenzhaus“, das uns über alle vier Tage als Treffpunkt zur Verfügung stehen sollte.

 

Gruppendynamisch anspruchsvoll gestaltete sich die Einteilung der Hunde bzw. Menschen in zwei Wandergruppen: Gruppe A mit dem Wander-Guide Frank und dem schnellen Eva/Baki-Team hatte die wichtige Aufgabe, den Weg mit roten, vielseitig verwendbaren Plastikbeutelchen zu markieren, die die im Abstand folgende Gruppe B aus Umweltschutzgründen natürlich wieder entfernen sollte.

 

Den Abschluss des Freitagabends bildete eine Fackelwanderung durch den Wald und ein gemeinsames Abendessen mit einem beeindruckenden, blitzschnellen „jeder-bringt-was-mit“ Buffet.

Am nächsten Tag ging es schon früh los: ca 70 km lang war die Fahrt nach Echternach ins Müllerthal in Luxemburg zu einer großen Wanderung durch eine überwältigende Felslandschaft.

 

Frank hatte die Tour in drei Teile aufgegliedert:

 

Teil 1 Rundweg durch Felsen, Höhlen und Spalten (zu schmal für einen Rucksack!); Teil 2 sollte nach 5 km Wanderung bei einer Bushaltestelle enden, dort hätte eigentlich ein Bus zurück zum Parkplatz fahren sollen (an diesem Tag leider Fehlanzeige) und schließlich die 3. Etappe zurück um Parkplatz.

 

Die phantastischen Eindrücke auf dieser Wanderung kann man gar nicht beschreiben, zum Glück gibt es die vielen begeisterten Fotografen und die tollen Fotos.

Keinem von uns ist negativ aufgefallen, dass wir ununterbrochen durch Regen und Schneeregen liefen.

 

Und niemand hätte erwartet, dass die 3.Etappe, die wir wohl eher als sportliche Durchhalteübung angesehen hatten, nochmal solche Höhepunkte geboten hat.

 

Als wir am Parkplatz angekommen waren (Gruppe B knapp vor Gruppe A oder?) war der Regen komplett in Schnee übergegangen und wir fuhren im Konvoi (d.h. wie die Lemminge) kilometerlang hinter Rainer her... Irgendwie sind wir im richtigen Restaurant angekommen und wurden gut und freundlich bewirtet.

Am Sonntagmorgen staunten wir nicht schlecht über den vielen Schnee, der über Nacht gefallen war. Es kündigte sich ein Tag mit dem schönsten Winterwetter an. Die Fahrt zum Wanderparkplatz war zwar etwas abenteuerlich, aber dann ging es los mit großem Hallo durch den Tiefschnee.

 

Wir haben uns über den Schnee gefreut wie die Schneekönige. Ob es daran liegt, dass wir in den letzten Jahren so wenig schönen Schnee hatten, oder waren wir „einfach gut drauf“?

Wieder ging Gruppe A voran, markierte den Weg mit immer kleineren Fetzen von roten Plastikbeutelchen - der Vorrat ging wohl rapide zu Ende - und legte uns eine perfekte Laufspur durch den tiefen Schnee. Herzlichen Dank dafür!

 

Die Wanderung durch den Wald, über einen felsigen Aufstieg bis zum höchsten Punkt des Saarlands mit 691m !! und über einen archäologischen Keltenring war bei diesem Wetter, mit Schnee, Sonne und weiten Ausblicken unvergesslich schön.

 

Es hat nicht nur den Hunden sondern auch den Menschen Spaß gemacht durch den Schnee zu toben, Figuren und Herzen in den Schnee zu zaubern und Schneebälle zu werfen.

 

Das Größte war dann noch die Rutschpartie am keltischen Ringwall. Da haben sich die Hunde sicher gewundert, wie albern ihre Menschen sind, oder vielleicht auch nicht??

Der Abend klang aus mit einem gemeinsamen, sehr lustigen Essen in einem Restaurant in unmittelbarer Nähe unseres Ferienparks. An diesem Abend mussten leider schon einige abreisen – die Pflicht rief!

 

Am Montag beteiligte sich immerhin noch ein kleiner Kreis von 8 Hovis mit ihren 12 Menschen am entspannten „Auswandern“. Über einen wunderschönen Rundweg entlang traumhafter Bachläufe erkundeten wir einen Teil der Traumschleife „Frau Holle“. Die Hunde tobten noch einmal durch den Schneematsch, so dass sie für die Heimreise schön müde wurden.

 

Das durchwachsene Wetter hat uns den Abschied ein kleines bisschen leichter gemacht, aber alle waren sich einig, dass die Hun(d)srücktage ein voller Erfolg waren und unbedingt wiederholt werden sollten.

Ein ganz großes DANKESCHÖN an Sabine und Frank für ein perfekt organisiertes und unvergessliches Wochenende!!

Elisabeth Jägers

 

Müllerthal

Keltentour

Frau Holle

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Danke an alle für die Fotos und Videos!


Männer gehen verloren... Hovawarte nicht!

 

Es war für uns das erste Treffen mit vielen sehr netten und freundlichen Menschen und Hovawarten (und einem Labrador) der Hundefreunde Niederelvenich e.V.

 

Oft nerven mich Facebook-Beiträge, aber als Andreas Bigge den Hinweis teilte, dass die Hundefreunde Niederelvenich e.V. ein Wanderwochenende im Hunsrück anbieten, konnte ich nicht widerstehen und meldete meinen Mann, mich und natürlich unseren Hovawart Dexter (Baldovino aus der Arahöhle)  dazu an.

 

Als wir unser Ferienhaus im Landal Greenpark in Kell am See - unmittelbar am See - bezogen, stand für mich fest, dass allein der Blick vom Haus über den See die Fahrt zum Hunsrück wert gewesen war.

 

Aber das war nur der erste Eindruck. Zunächst gab es ein Kennenlernen für uns Menschen, danach eine Fackelwanderung für Menschen und Hunde. Es war dunkel, Fackeln brannten, unser Dexter kannte weder die Umgebung, noch die vielen Menschen und auch nicht die Hunde… Wie immer war er im Dunkeln sehr achtsam, erkannte jedoch sehr schnell, dass es sich um eine gute Gemeinschaft handelte, mit vielen attraktiven Hovi-Damen und Rüden, mit denen er sich arrangieren konnte.

 

Am nächsten Tag fuhren wir nach Luxemburg ins Müllerthal. Unser Wander-Guide Frank Lehnen hatte eine grandiose Tour für uns vorgesehen. Dass wir den ganzen Tag, ich weiß gar nicht, wie viele Stunden es waren, durch Schneeregen marschierten, haben wir kaum wahrgenommen. Wir waren fasziniert von den grandiosen Felsformationen und Wasserfällen, die sich uns präsentierten. Ausgerüstet mit Taschenlampen stiegen wir durch enge Höhlen und Schluchten und staunten über die vielen verschiedenen Eindrücke, die sich uns boten.

 

Und dann war er weg…. mein Mann… und unser Hovawart! Ein Ruf… und er war da, unser Hovawart, nicht mein Mann. „Mein Mann ist weg…“, wandte ich mich hilfesuchend an die Gruppe. „Bleib cool… andere Frauen würden sich jetzt freuen!“  war die Antwort. Trotzdem warteten alle mit mir auf meinen Mann… aber der kam nicht.

 

Wozu macht unser Hovawart eigentlich Mantrailing? Ich hatte zwar keinen Geruchsartikel, aber seinen „Chef“ würde er auch so finden. Dexter ist ein sehr engagierter, schneller „Menschensucher“, insbesondere wenn es um seine Familie geht. Es war steil, felsig, rutschig… da wollte ich mich auf keinen Fall an seine Leine hängen… also gab es einen Suchauftrag ohne Leine, den er auch ausführte. Er suchte meinen Mann, fand ihn (wie mir dieser nachher berichtete), entschied sich aber schnellstmöglich zum Rudel zurückzukehren. Mein Mann hatte keine Chance ihm zu folgen. Also kam Dexter ohne ihn zurück. Ein Hovawart geht eben nicht verloren… Männer manchmal schon!

 

Ich orientierte mich an Dexter und blieb bei der Gruppe, die den Weg kannte, erreichte meinen Mann dann irgendwann übers Handy und erfuhr, dass er unverletzt und überzeugt davon war, dass er uns wiederfinden wurde. Ausnahmsweise hatte er Recht…

 

Nach stetigen wundervollen Eindrücken endete die Tour, dank regensicherer Kleidung und dichtem Fell, für nur von außen nassen Menschen und Hunden mit einem Gemeinschaftsessen in einem hundefreundlichen Restaurant.

 

Der Niederschlag, der in Schneefall übergegangen war, bescherte uns am nächsten Tag ein „Winterwunderland“! Unsere Kleidung und Schuhe waren wieder trocken und es gab erneut eine fantastische Tour.

 

An dieser Stelle ein herzliches Danke an die Organisatoren Sabine Schöngen und Frank Lehnen, die uns allen eine wundervolle Zeit ermöglicht haben, und an die vielen lieben Menschen und Hunde.

 

Ich glaube, nicht nur wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen und ein erneutes Wandererlebnis… vielleicht sogar in Kell am See!

 

Angelika Kelch

 


Ankündigung


Ein langes Wanderwochenende mit unseren Hovawarten in der einzigartigen Natur vom Hunsrück!

Ausgangspunkt ist der Ferienpark Landal Hochwald am Keller Stausee. Hier stehen uns zu günstigen Konditionen Ferienhäuser zur Verfügung.

 

Auf dem Programm stehen 4 Tage Erlebnistouren und Abenteuer-wandern in beeindruckenden  und traumhaften Naturlandschaften:

 

Im Hochwald Hunsrück erkunden wir märchenhafte Wälder und Wiesen, Talsperre, Moorgebiete und Felsformationen.

 

Im Müllerthal in der "Luxemburgischen Schweiz" gelangen wir über Pfade und Steige, durch beeindruckende Schluchten zu bizarren Felsformationen und in spektakuläre Höhlen.


Das erste Erlebnis findet Freitagabend mit einem Fackelzug um den See statt. Samstag und Sonntag werden je 2 Touren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden angeboten. Unsere Hun(d)srücktage enden Montagvormittag mit einem Abschlussspaziergang ins Quellmoor Weyrichsbruch.

 

Die gemütlichen Winterabende können je nach Lust und Laune im eigenen Ferienhaus mit offenem Kamin oder zusammen mit der Gruppe beim Bowling oder gemütlichen Beisammensein im Gruppenraum verbracht werden.

 

Die Teilnahme an den Touren erfordert eine gute bis sehr gute Grundkonstitution von den Hovawarten und ihren Leuten.

 

Alternativ zu den Wanderungen bieten sich in Eigenregie Ausflüge zum Beispiel in die Städte Trier oder Luxemburg oder in die kleinen Weindörfer in der unmittelbaren Umgebung des Parks an. Spaziergänge und vielfältige andere Freizeitangebote sind außerdem direkt vom Ferienpark aus möglich.

 

Selbstversorgung ist in den Ferienhäusern möglich. Einkaufsmöglichkeiten gibt es im Supermarkt des Parks. Im Park gibt es auch ein Restaurant und eine Bar für das volle Verwöhnprogramm.

 

Weitere Informationen findet ihr unter Landalpark Hochwald


Ablauf Wanderwochenende

Freitag, 19.01.2018

ab 15:00 Uhr Ankunft und Einzug in die Ferienhäuser

17:30 Uhr Begrüßung im Konferenzhaus, Fackelzug um den See

20:00 Uhr Bowling 

 

Samstag, 20.01.2018

Wandertag im Müllerthal/Luxemburg

(Spektakuläre Felsformationen im Herzen der "Luxemburgischen Schweiz")

 

alternativ in Eigenregie: Stadtbesichtigung Luxemburg oder Echternach

 

Sonntag, 21.01.2018

Wanderungen im Nationalpark Hochwald

(Märchenwald und Wiesen, Riveris-Talsperre, Ruwertal)

 

alternativ in Eigenregie: z.B. Ausflug nach Trier

 

Montag, 22.01.2018

Frühstück und Schlüsselrückgabe bis 10:30 Uhr

Abschlussspaziergang im Quellmoor Weyrichsbruch


Allgemeines

  • Rucksackverpflegung auf den Wanderungen
  • Einkehr nach den Touren optional
  • Selbstversorgung im Ferienhaus oder Essen im Restaurant Landalpark
  • Auf ausreichenden Impfschutz der Hunde ist zu achten! Bitte Impfausweis mitbringen (wegen Grenzübertritt).
  • Läufige Hündinnen dürfen leider nicht teilnehmen.

Während des gesamten Wochenendes steht der Gruppe ein Raum mit angrenzender Wiese und Grillplatz für geselliges Miteinander zur Verfügung.

 


Unterkunft

Landal Park Hochwald

Freitag 19.01.2018 15:00 Uhr - Montag 22.01.2018 10:30 Uhr

Anreise auch Donnerstag 18.01.2018 möglich, gegen Aufpreis von 30,00 €/Haus.

 

Kosten/Haus für das Wochenende (inkl. Bettwäsche, Kurtaxe, Hunde)

4 Personen Haus (2 Hunde erlaubt) 130,00 €

6 Personen Haus (2 Hunde erlaubt) 150,00 €

 

Teilnahmegebühr

1 Hund             30,00 € 1 Hund mit Hundeführer

2 Hunde + 1    45,00 € 2 Hunde mit 1 Hundeführer

2 Hunde + 2    60,00 € 2 Hunde mit 2 Hundeführern

Beispiel 4 Personen Haus


Anmeldung

Noch 4 Plätze frei! Anmeldung verlängert bis zum 17.12.2017!

  • Vorauszahlung bitte bis zum 22.12.2017 auf das Konto der Hundefreunde Niederelvenich e.V.
  • Bearbeitungsgebühr bei entschuldigter Nichtteilnahme 10,00 €.
  • Bei unentschuldigter Nichtteilnahme erfolgt keine Rückerstattung der Teilnahmegebühr.
  • Kostenlose Stornierung des Ferienhauses bis 7 Tage vorher.
  • Wir behalten uns eine begrenzte Teilnahme von 20 Hunden vor.

Bankverbindung

VR-Bank Rhein-Erft eG

IBAN DE19 3716 1289 1014 9900 18

BIC    GENODED1BRH


Anreise

Landal Hochwald Feriendorf

Hochwald 1
D-54427 Kell am See 


Fon +49 (0)6589 914 70