Erlebnistour Wald- und Talsperrenweg


Jedes erste Wochenende im Monat führen die Hundefreunde aus Niederelvenich eine Erlebnistour durch. Schon seit langem wollten wir daran teilnehmen. Konkret genannt Regina, Georg und der blonde Rüde Oscar. In der Vergangenheit war es schwierig, einen Termin für uns zu finden. Passte es, dann kam entweder Corona oder irgendeine Zerrung dazwischenAm 6. November sollte es nun endlich passen. Wir nahmen an der Erlebnistour „Wald- und Talsperrenweg“ an der Wahnbachtalsperre im Rhein-Sieg-Kreis teil. Die Wettervorhersage drückte etwas auf die Vorfreude, aber bei einem Hund spielt das Wetter ja eine untergeordnete Rolle. Jedoch war die Tour so gut vorbereitet, dass auch die Sonne schien. Wetter ist planbar!

 

Am vereinbarten Treffpunkt trafen dann zur abgesprochenen Zeit nach und nach alle Teilnehmer ein, vereinzelt sogar auch ohne Hund. Wir Erlebnistour-Neulinge fühlten uns direkt in der Gruppe der regelmäßigen Teilnehmer wohl. Nach einer kurzen Abstimmung durften auch die Hunde das Auto verlassen und los ging es.

 

Durch die kleine Ortschaft Pohlhausen ging es dann durch Felder und Wiesen in Richtung Wahnbachtalsperre. Leider mussten sich zu Anfang auch die Hunde erst abstimmen, was nicht ganz ohne Probleme stattfand. Die Zuflüsse zur Talsperre haben im Laufe der Jahrzehnte ihr Bett tief in das Gelände gegraben. Dabei waren die Abstiege zum Bachbett durch feuchtes Laub und angefeuchtetem Erdreich an einigen Stellen sehr rutschig. Festes Schuhwerk mit gutem Profil waren selbstverständlicher Teil der Ausrüstung. Die Vierfüßler waren an den Hängen klar im Vorteil. Wer seinem Hund eine gute Leinenführung beigebracht hatte, konnte ihn auch bergab angeleint führen. Bergauf hat man einen gewissen Zug auf der Leine wohlwollend angenommen.

Oberhalb des Brunnenbachs gab es dann eine kurze Pause. Bei schöner Aussicht auf den See konnte die Stulle mit Wasser oder Tee richtig schön genossen werden. Auch wenn die Sahne fehlte, war der warme Likör von Marion ein Highlight. Der Likör wird nur durch Familienmitglieder hergestellt und die Rezeptur wahrscheinlich nur mündlich über die Generationen weitergegeben. Wir lieben Familiengeheimnisse.

 

Nun ging es oberhalb der Talsperre weiter. Auf schmalen Pfaden oder geschotterten Forstwegen. Die Hunde trotteten in den verschiedensten Kombinationen tiefenentspannt einher. Bei einer erneuten Pause gab es dann einen aus Norderney importierten Sanddorn. Schon erstaunlich, was alles aus dem Rucksack gezaubert werden kann.

 

Nach ca. 7 km verließen wir die Wahnbachtalsperre für den Rückweg. Durch Wiesen, Dörfer und kleine Wälder ging es allmählich zurück in Richtung Treffpunkt. Da so langsam das Tageslicht nachließ, gab es auch keine größeren Pausen mehr.

 

Einige Kilometer vor dem Zielpunkt fiel uns auf, das Oscar lahmte und dies in zunehmenden Maße. An den Vorderpfoten hatten verfilzte Haare zwischen den Ballen Knoten gebildet. Sabine hatte als erfahrene Hundeführerin natürlich geeignetes Werkzeug dabei - das Allround-Schweizer-Taschenmesser mit Schere! Da konnten die Knoten fix entfernt werden. So ein Messer gehört ab heute in unseren Rucksack. Die Frage, wie ein 40 kg-schwerer Hovawart in unwegsamen Geländen transportiert wird, wurde zwar angesprochen, eine richtig gute Lösung gibt es aber nicht wirklich. Da Oscar den Rest des Weges selber zurücklegen konnte, haben wir das Thema auch nicht weiter vertieft.

 

Bei einbrechender Dunkelheit kamen wir nach 13 km wieder am Parkplatz an. Gleich gegenüber liegt das Gasthaus Bockenbusch. Der von außen eher abwertende Eindruck wird bei Betreten des Gasthauses völlig widerlegt. Im schönen Innenhof haben wir bei Kerzenlicht dann noch in geselliger Runde sehr nett zu Abend gegessen. Auch der eine oder andere Hovi mochte sich dazugesellen.

 

Zusammengefasst war es ein sehr schöner Tag. Wir haben uns sehr wohlgefühlt und werden sicherlich an weiteren Erlebnistouren teilnehmen. Wir denken, dass auch Oscar dieser Meinung ist.

 

Regina, Georg und Oscar


Ankündigung

Wald-und Talsperrenweg

 

Start: Samstag, 06.11.2021 um 12:00 Uhr

Treffpunkt:  P&R Pohlhausen, 53797 Neunkirchen-Seelscheid

Länge: 13 km, 5 Std.

 

Für eine ebenso wildromantische wie anspruchsvolle Herbstwanderung begeben wir uns in den Rhein-Sieg Kreis an die Wahnbachtalsperre. Startpunkt  ist das Örtchen Pohlhausen, von wo es zum Warmlaufen zuerst zwischen Wiesen und Weiden mit Siebengebirgsblick entlanggeht. Bald erreichen wir den Wald, der durchzogen ist von spektakulären Trails und Steigen, die uns stetig Auf und Ab führen. Jetzt, wo das meiste Laub schon von den Bäumen ist, können wir über 5 Kilometer immer wieder durch das Geäst auf das wunderschöne, smaragdgrüne Wasser der Talsperre blicken.

 

Im zweiten Teil des Rundwegs verlassen wir den Uferpanoramaweg und passieren die Dörfchen Braschoß und Wahn weiterhin auf überwiegend schmalen Wald- und Wiesenpfaden.

 

Diese Erlebnistour eignet sich besonders für geübte Wanderer, die Freude an einsamen und naturnahen Trails haben. Die Hovawarte haben zwischendurch die Möglichkeit im Freilauf zu sein, sollen aber insbesondere an den steilen Auf- und Abstiegen in einem guten Grundgehorsam sein, damit alle Teams wohlbehalten zum Ausgangspunkt zurückkommen.

 

 

Anmeldungen bitte bis zum 02.11.2021 an Sabine Schöngen



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